Cyberversicherung

1.366 Euro pro Schadensfall – so teuer ist Cybercrime

Schätzungen zufolge wird nur einer von zehn Schadensfällen im Internet bei der Polizei angezeigt. Bei diesen von der Polizeilichen Kriminalstatistik erfassten Fällen belief sich der durchschnittliche finanzielle Schaden 2016 auf 1.366 Euro. Weniger konkret messbar, aber nicht minder gefährlich für die Opfer sind psychische Belastungen und Reputationsschäden, z.B. in der Folge von Cybermobbing.

Cyberkriminalität: Jeder Dritte Deutsche betroffen

Laut einer aktuellen Erhebung von Norton wurden 2017 alleine in Deutschland 23 Millionen Menschen Opfer von Cyberkriminalität – und damit jeder Dritte erwachsene Internetnutzer. In weltweit 20 untersuchten Ländern waren insgesamt 978 Millionen Menschen betroffen, mit einem Gesamtschaden von 172 Milliarden US-Dollar. Cyberkriminalität ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen.

Vorsicht Datendiebstahl: Jährlich 36 Milliarden Phishing-Mails

Allein im Jahr 2016 wurden von Kriminellen rund 36 Milliarden Phishing-Mails mit dem Ziel versandt, Passwörter und sensible Informationen zu erschleichen. Zudem wurden jeden Monat 115.000 neue Phishing-Webseiten entdeckt. Wer seine Daten preisgibt, muss damit rechnen, dass diese für Betrugsfälle und Straftaten missbraucht werden.

Sicherheitslücken im Prozessor: Millionen Computer betroffen

Anfang 2018 wurde die IT-Welt von massiven Sicherheitslücken in den Prozessoren großer Hersteller wie Intel, ARM und Apple durchgeschüttelt. Das Resultat von „Spectre“ und „Meltdown“: Sensible Daten aus dem innersten und vermeintlich sichersten Bereich von Millionen Computern können von Schadsoftware ausgelesen werden.

Traumatisiert durch Cybermobbing

Beleidigungen auf Facebook, Bedrohungen per WhatsApp oder die Veröffentlichung intimer Fotos und Videos: Cybermobbing kann vielfältige Formen annehmen und ist mittlerweile überall anzutreffen – auf dem Schulhof, im Büro oder im Privatleben.

Täuschend echt und verlockend günstig: Vorsicht Fake Shops!

Immer mehr Online Shops locken sparfreudige Kunden mit Schnäppchenpreisen. Der Haken: In vielen Fällen bekommen Käufer nach Bestellung und Vorkasse-Zahlung nur mangelhafte oder gar keine Ware geliefert. Sie wurden Opfer eines Fake Shops. Laut polizeilicher Schätzung sind jährlich mehr als 700.000 Deutsche betroffen.