News Versicherungsmakler Bayreuth – Hans Johann Drechsler – Wohnimmobilien erneut verteuert
Im vergangenen Jahr sind die Wohnimmobilienpreise in Deutschland doppelt so stark gestiegen
wie im Vorjahr, nämlich durchschnittlich um 4,2 Prozent. Nach Berechnungen des Verbands
Deutscher Pfandbriefbanken (vdp) haben sich insbesondere Mehrfamilienhäuser verteuert, für
die 5,2 Prozent mehr bezahlt werden mussten als 2024. Bei selbst genutztem Wohneigentum
betrug die Steigerungsrate 3,0 Prozent. Auch die Mieten legten wieder merklich zu und lagen
Ende 2025 um 3,5 Prozent über dem Vorjahresniveau.
Damit scheint die Phase nachlassender Preissteigerungsdynamik vorüber zu sein, die sich zuletzt
vor allem aufgrund gestiegener Finanzierungskosten gezeigt hatte. Kurz- und mittelfristig
spricht wenig für eine Entspannung, da nach wie vor weniger Wohnungen gebaut werden als
nötig. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) schätzt, dass in diesem Jahr 215.000 Einheiten
fertiggestellt werden – 257.000 müssten es bis 2040 pro Jahr sein. Wie ZIA-Präsidentin Iris
Schöberl auf procontra-online hervorhob, „klafft die Lücke zum tatsächlichen Bedarf weiterhin
bedrohlich. Wir stecken mitten in einer handfesten Neubaukrise.“


